Alumni

An dieser Stelle möchten wir Absolventinnen und Absolventen des BG/BRG Kirchengasse vorstellen:

Dr. Karl-Heinz Dernoscheg (Kammerdirektor der WKO Steiermark)

“Das Gymnasium bietet eine umfassende Allgemeinbildung, die in Zeiten, welche Flexibilität und Kreativität, sowie permanentes Reagieren auf Veränderungen erfordern,  wesentlich ist. Dies, gepaart mit Wirtschaftswissen und Praxisrelevanz, welche in den Gymnasien direkt, teilweise aber auch durch Kombinationen mit beruflicher Ausbildung vermehrt geboten wird, bietet eine solide Basis für eine erfolgreiche Berufs- und Lebensgestaltung unserer Jugend.”

 

 


Valerie Fritsch (Schriftstellerin und Fotokünstlerin, Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin  2015)

“In der Kirchengasse habe ich phantastische Zeiten erlebt, einiges an Wissen, Erfahrung und Fehlstunden gesammelt. Die Lehrer waren wie aus guten Romanen, Charakterköpfe mit gleichermaßen gefürchteten und geliebten Eigenheiten, die heute noch regelmäßig Platz in Anekdoten finden. Manche sind mir auch jenseits der Geschichten als gute Freunde erhalten geblieben. Die breite Bildung der Schulform war mir ein hervorragendes Fundament für die Literatur, die mein Beruf und meine Berufung werden sollte. In den Pausen bin ich als Schülerin in den Gängen gesessen und wusste, ich wollte Schriftstellerin sein. Im Deutschunterricht habe ich heillos übertriebene, ausufernde Aufsätze geschrieben, ein Kabarettprogramm über die Brust in der Gesellschaft, dadaistische Gedichte, allerlei Erörterungen, Interpretationen, Zusammenfassungen, und, als ich fertig gewesen bin mit der Schule: mein erstes Buch.”

 

 

Konsul Mag. Rudolf Roth (Honorarkonsul von Ungarn, Vorsitzender einer Mineralölfirma)


„Sowohl beruflich als auch sportlich war die Kirchengasse für mich wegweisend. Als späterer Torhüter des GAK hat mich schon seinerzeit mein Turnprofessor Krug immer im Sport forciert und auch dadurch für mein späteres Studium in den USA und auf der UNI Graz geformt. Ich habe auch aus Verbundenheit den Klub KIGA mitgegründet und viele Jahre mit aufgebaut.“

 

 

Christian Wehrschütz (ORF-Auslandskorrespondent)

„Mein BG/BRG Graz Kirchengasse war damals wohl eines der baufälligsten Gymnasien von Graz; trotzdem habe ich diese Schule geliebt – nicht zuletzt deshalb, weil damals die Haushaltsversicherung noch klaglos alle Fenster bezahlte, die wir beim Fußballspielen in der Klasse, am Gang und auch im Hof zerschossen. Der Hof war ein Sandplatz, auf dem wir gerne im Turnunterricht Fußball spielten.
Die Professoren Traxler (Deutsch), Mandl (Latein), Staffenberger (Physik/Mathe), Kramer (Bio), Moritz (Mathe) und Heinz (Musik) – diese Lehrer habe ich wirklich gemocht, obwohl ich nicht in all diesen Fächern eine Leuchte war. Diese Lehrer hatten natürliche Autorität, waren aber auch noch nicht völlig der “permanenten Revolution” der Schulversuche preisgegeben. Das Gymnasium ganz im Sinne der “Feuerzangenbowle” war ein wichtiger Abschnitt meines Lebens, an den ich gerne zurückdenke. “non scolae sed vitae discimus“ – das haben diese Lehrer beherzigt  – für mich war das Gymnasium eine “Anstalt”, die mich wirklich auf mein späteres Berufsleben vorbereitet hat.“